Die Kirchengemeinde Orsoy und die „Neuen“

Eine wirklich interessante Karte!

Gut zu erkennen, dass Orsoy flächenmäßig eher klein ist. Gemeindegliedermäßig sind Orsoy und Budberg gleich auf bei ca. 1600 Gemeindegliedern. Großer Nachtteil für Orsoy aktuell: Es gibt keine ausgewiesenen Zugzugsgebiete.

Die Notwendigkeit einer pfarramtliche Verbindung von Orsoy und Budberg wird allein schon durch diese Karte sehr gut veranschaulicht.

Nun sind wir gespannt auf den „Neuen“, wünschen ihm viel Glück, ein gutes Händchen und vor allem Gottes reichen Segen.

Herzlich willkommen, Heiner Augustin. Auf eine gute Zeit.

Dein Orsoyer Kollege!

Regina und Heiner Augustin

Der Neue heißt Heiner Augustin

Der alte mit dem neuen …

Ich freue mich auf Heiner Augustin, den neuen Pfarrer und Kollegen der Evangelischen Kirchengemeinde Budberg. In den nächsten 1,5 Jahren werden wir beide eng zusammenarbeiten und (mit den Presbyterien) damit beginnen, Strukturen zu erarbeiten, die Budberg und Orsoy zusammenwachsen lassen.

Hier sind wir beide auf einem Mitarbeiterausflug mit den Budbergern bei einer Paddeltour auf der Niers. Das hat Spaß gemacht und das Wetter hatte voll mitgespielt. Ein schöner Ausflug, ein guter Einstieg.


Am Sonntag (8.7.2018) ist Pfarrer Augustin in dem Gottesdienst hier in Orsoy vom Budberger Presbyterium einstimmig zum neuen Pfarrer gewählt worden.

Das Verfahren war so, dass es einen gemeinsamen Wahlausschuss gab. Da waren Presbyter aus Budberg und Rheinberg und Orsoy mit mir als Pfarrer gleichberechtigt vertreten. Gemeinsam haben wir die Kandidaten gesichtet und schließlich ist Pfarrer Augustin zur Wahl einstimmig nominiert worden. Als Anstellungsträger haben die Budberger Presbyter die Wahl vorzunehmen gehabt. Das geschah aber einmütig mit Rheinberg und Orsoy.

Da die Budberger Kirche zu klein ist, haben wir kurz entschlossen die Wahl nach Orsoy verlegt, sind aber den Budberger sozusagen im Bilde gesprochen entgegen gekommen und haben die Gottesdienstzeit auf 9.30 Uhr vorverlegt.

Jetzt ist Pfarrer Augustin gewählt und am 2.9.2018 soll seine Einführung sein – 15.30 Uhr in …. das wird jetzt noch besprochen….

Ich freu mich drauf! 

Uwe Klein, Pfarrer

Wahlgottesdienst am 8.7.2018 um 9.30 Uhr in Orsoy

Aufgepasst! Es wird gewählt

Budberg und Orsoy bekommen neuen Pfarrer!

Dass die beiden Gemeinden viel zu wenig Gemeindeglieder haben, ist hinlänglich bekannt. Beide Kirchengemeinden haben jeweils ca. 1.600 Gemeindeglieder. Das Doppelte wäre nötig, um eine Pfarrstelle finanzieren zu können.

Mit dem Weggang des damaligen Budberger Pfarrers griff der Synodenbeschluss von 2014 und die Region 1 (Alpen, Budberg, Bönninghardt, Rheinberg, Orsoy und Wallach-Ossenberg-Borth) musste gemeinsam eine Pfarrstellenkonzeption für die Region erarbeiten und zustimmen.

Ein Kernpunkt ist, dass die Kirchengemeinden Budberg und Orsoy „kooperieren“ und pfarramtlich wesentlich stärker zusammenarbeiten. Keine Fusion, aber eine deutliche Veränderung in Richtung pfarramtliche Verbindung. Der neue Pfarrer von Budberg wird mit der Pensionierung des Orsoyer Pfarrers gleichzeitig Pfarrer von Budberg wie von Orsoy!

Eine Probekatechese und eine Probepredigt wurde gehalten und muss nun, nachdem der Wahlausschuss getagt hat, in einem Wahlgottesdienst zur Abstimmung kommen. Formal wählt das Budberger Presbyterium als Anstellungsträger. De facto haben aber im Ausschuss die Kirchengemeinden Rheinberg und Orsoy mit votiert – und zwar einstimmig.

Am 8. Juli 2018 soll nun der neue Pfarrer gewählt werden. Zur Wahl steht Pfarrer Heiner Augustin. 

Da das Interesse beider Kirchengemeinden natürlich groß sein wird und viele Menschen zum Gottesdienst erwartet werden, machen beide Kirchengemeinden einen Kompromiss. Die Budberger kommen an diesem Sonntag, den 8.7.2018 zum Gottesdienst nach Orsoy und die Orsoyer kommen ihnen sozusagen im Bilde gesprochen entgegen und freuen sich, diesen Wahlgottesdienst gemeinsam mit ihnen um 9.30 Uhr in Orsoy zu feiern.

Bitte merken Sie sich diesen Termin vor. Wir freuen uns über Ihren Besuch!

Uwe Klein, Pfarrer und Vorsitzender des Presbyteriums der Evangelischen Kirchengemeinde Orsoy

Der neue Gemeindebrief

Jun 29 TS

 

Liebe Leserinnen und Leser unserer Homepage,

mit der DSGVO scheint das Kind aus dem Bade geschüttet worden zu sein! Bei allem Wohlwollen und Verständnis für eine eigentlich wichtige Sache kann es aber nicht sein, dass Homepages aus Angst vor Abzocke abgeschaltet werden oder wie jetzt leider auch in diesem Fall, Gemeindebriefe nicht mehr online geschaltet werden. Zu groß ist die Sorge, abgemahnt zu werden! Das gibt es nicht? Das gibt es sehr wohl!

Ich gehe davon aus, dass der Orsoyer Bote ab Mitte Juli verteilt werden kann, aber online werde ich ihn nicht mehr setzen können. Ich bitte um Verständnis.

Euer Pastor Uwe Klein

Ein Schiff, dass sich Gemeinde nennt ….

Pfingstmontag – Open Air Gottesdienst in Rheinberg

Eingeladen hatten die Evangelischen und Katholischen Kirchengemeinden rund um Rheinberg. Bei schönstem Wetter gab es einen ebenso fröhlichen wie nachdenklichen Gottesdienst, der manches Mal mit Applaus unterbrochen wurde.  Darüber freuten sich insbesondere Pfarrer Wilhelm Wigger aus Borth und Pfarrer Uwe Klein aus Orsoy. Applaus gab es auch beim Hinweis auf die  Kirchenversammlung von Lund, 1952.

Damals wurde der Satz gewagt und ist damit 66 Jahre alt. An Deutlichkeit und Dringlichkeit hat er seither nichts verloren! Wenn dass doch katholische wie evangelische Kirchen(gemeinden) beherzigen würden, dann hat das Schiff „Ökumene“ auch eine Chance anzukommen. Da heißt es nämlich:

„Nicht das gemeinsame Handeln muss begründet und gerechtfertigt werden, sondern das getrennte!“

Der AfD keine Bühne geben!

Liebe Leserinnen und Leser,

Dazu habe ich folgenden Link zu einem Audiobeitrag des WDR (Katholikentag in Münster) gefunden.

Ich finde es gut, dass gegen den Auftritt dieser Partei auf dem Katholikentag protestiert worden ist! Ich finde es gut, dass man ihm zugehört hat. Ich finde es gut, dass diese Partei auf ihre schändlichen Äußerungen hin behaftet wird. Andauernd werden von Politikern dieser Partei Grenzen überschritten, die dann nachher bei Gelegenheit kleingeredet, bagatellisiert oder verharmlost werden. Kirche muss diese Grenzen der Mitmenschlichkeit bewahren helfen. Erst recht Wölfen in Schafspelzen gegenüber!

Schon während meiner Schulzeit habe ich die Nazi-Zeit in „allen“ Fächern durchbuchstabieren müssen. Damals hat mich das manches Mal echt genervt. Heute bin ich heilfroh, gerade an dieser Stelle sensibilisiert worden zu sein. All meinen Lehrern und Lehrerinnen danke ich hiermit herzlich!

Äußerungen einzelner Politiker dieser braunen Gesinnung werde ich hier mit Sicherheit nicht wiederholen. Aber dass ich jemals in meiner Dienstzeit auf diese Gefahr hinweisen müsste, hätte ich mir im Traum nicht vorstellen können. Ich kann mich auch an so manche Kirchengeschichte-Seminare erinnern, wo ich in den Büchern nachlesen musste, wie die Kirche sehenden Auges in die Nazi-Zeit hineingerannt ist und in dieser Partei das Heil gewähnt hat. Die deutsche Kirche, die deutsche Kultur, die deutsche Herrenrasse, die deutsche Überlegenheit vor allen anderen – nichts hatte die Kirche dem entgegenzusetzen. Einzig die Bekennende Kirche! Meinen hohen Respekt diesen mutigen Männern und Frauen gegenüber. Aber ansonsten ist die Kirche, evangelisch wie katholisch, auf diese Wölfe im Schafspelz reingefallen und ihnen mit voller Überzeugung gefolgt! Wie alle anderen auch.

Ich möchte mir von meinen Kindern und Enkelkindern nicht vorwerfen lassen, geschwiegen zu haben. Deshalb werde ich nicht müde, vor rechter Hetze und Nationalismus zu warnen und meine Stimme warnend zu erheben. Niemals wieder!!! Niemals!

Uwe Klein, Pfarrer der Rheinischen Kirche